Pontiac GMC Firebird FORMULA



Neuwertiger Zustand


Sammlerstück, einer von 1.213 ausgelieferten EU Fahrzeugen


Motor 5.0 V6 Trans-AM mit 190 PS


TÜV / ASU neu


 H-Kennzeichen


Wertgutachten Note 2+


Im Kundenauftrag: 22.900,00 €



Fahrzeugbeschreibung / Facts


Wir bieten hier einen Pontiac Firebird FORMULA mit „Matching Numbers“ (Motor und Getriebe) mit
einer Deutschen EZ 25.04.1990 (Modelljahr 1989) an.


Dieser Firebird ist mit einem V8 5.0 ltr.-TPI Motor mit 190 PS ausgerüstet, die Laufleistung beträgt
101.000km.


Dieses Fahrzeug ist etwas für Kenner und Liebhaber, da sich das Fahrzeug in einem
außergewöhnlich guten Zustand befindet und einer von nur 1.213 Einheiten ist, die nach Europa
geliefert wurden in 1989.


Am Fahrzeug gibt es keinerlei Rost und es wurden natürlich keine Karosseriearbeiten durchgeführt,
alles im Originalzustand.


Es wurden folgende Arbeiten am Fahrzeug vom jetzigen Besitzer durchgeführt:
- neue Kraftstoffpumpe
- neue Bremsen
- neue Reifen
- Felgen wurden fachmännisch entlackt und     pulverbeschichtet, poliert und versiegelt
- Katalysator wurde erneuert
- Alle Öle und Filter erneuert
- Dämpfer von Motorhaube und Heckklappe erneuert


Fahrzeug ist mit einem Sportfahrwerk und einer Differenzialsperre werksmäßig ausgestattetet.
Der Pontiac fährt sich wie ein moderner Neuwagen und ist mit dem Overdrive Getriebe recht sparsam.


Es liegen alle Rechnungen ab dem letzten Besitzer für dieses Fahrzeug vor und werden wie das
Wertgutachten mit der Note 2+ (Wiederbeschaffungswert 23.000 €), dem originalen Service Heft, allen
Betriebsanleitungen, beim Verkauf dem Käufer mit ausgehändigt.


Das Fahrzeug wird mit frischem TÜV, H-Kennzeichen Abnahme und allen für die Zulassung
erforderlichen Unterlagen übergeben.


Gerne erledigen wir auch die Zulassung für Sie nach der Kaufabwicklung und bieten Ihnen die Option
an, das Fahrzeug direkt vor Ihre Haustür zu liefern in unserem geschlossenen Trailer.


Eine Probefahrt bei uns in Geestland ist nach Absprache jederzeit möglich.


Änderungen, Zwischenverkauf und Irrtümer vorbehalten.


Gerne stehen wir Ihnen jederzeit für weitere Fragen zur Verfügung!



Short Introduction


Am 27. Januar 1967, fünf Monate nach dem Debüt des Schwestermodells Chevrolet Camaro,
wurde der erste Firebird als Coupé und Convertible (Cabriolet) vorgestellt. Der Verkauf
begann am 23. Februar 1967 zu Preisen ab 2666 Dollar für die Sechszylinderversion mit
manuell zu schaltendem Dreiganggetriebe. Wegen der besseren Ausstattung lag der
Grundpreis des Firebird immer über dem des Camaro. Weitere Motorvarianten waren unter
anderem ein V8 mit 184 kW (250 PS) oder 210 kW (285 PS). Es wurden die Pontiac-eigenen
Motoren verwendet. Bei ihnen wird anders als bei der Schwestermarke Chevrolet oder dem
Ford-Konzern nicht nach sogenanntem Small- oder Big-Block unterschieden, es gibt den
Pontiac-Block mit unterschiedlichen Hubräumen.
Unter John DeLorean, General Manager der Pontiac Motor Division und späterer Gründer des
Sportwagenherstellers DMC, wurde der Wagen entwickelt und erhielt den Namen des
turbinengetriebenen Experimentalfahrzeuges Firebird XP-21 aus den 1950er-Jahren. Der erste
Firebird basierte auf der damals neu entwickelten X-Body-Plattform, für den Chevrolet Nova
von 1968. Darauf aufbauend wurde die F-Body-Plattform entwickelt, die er sich auch mit dem
Camaro teilte. Sie war eine Universal-Plattform und umfasste die Bodengruppe von
Windschutzscheibe/Spritzwand bis zum Heck. Vorn gab es einen Stahlhilfsrahmen, der als
Motor- und Getriebeträger über Gummiblöcken (Silentblöcke) mit der Karosserie verschraubt
war. Das sollte unter anderem für eine akustische Entkopplung der Fahrgastzelle vom Antrieb
sorgen, womit Vibrationen und Schwingungen verringert wurden. Die F-Body-Plattform
wurde in vier Generationen und über einen Zeitraum von 35 Jahren produziert. Mit jedem
Generationswechsel des Firebird wurde auch die F-Body-Plattform überarbeitet.
Der Pontiac Firebird wurde mit unterschiedlichen Ausstattungen, Motorisierungen und Extras
in den Varianten Esprit, Formula oder Trans Am angeboten, wobei der Trans Am immer die
leistungsstärkste Variante war.
Der Erfolg der leistungsstarken, aber preisgünstigen Coupés auf Basis einer bestehenden
Großserienplattform rief auch zahlreiche japanische Hersteller auf den Plan. So entwickelten
die japanischen Konkurrenten Toyota mit der Celica, mit dem Honda Prelude und dem
Mitsubishi Eclipse Alternativen zum Firebird. Um die Camaro- und Firebird-Modelle
weiterhin attraktiv zu halten, entwickelte GM in den 1970er- und frühen 1980er-Jahren
zahlreiche Hochleistungsversionen wie den Z28, den IROC und den Trans Am.
Zu seiner Glanzzeit wurden in einem Jahr über 211.000 Firebirds (1979) hergestellt. Gegen
Ende der 1990er-Jahre ging die Nachfrage über den Zeitraum von 10 Jahren um 53 % zurück.
Die Produktionszahlen lagen im Schnitt nur noch bei 35.000 Fahrzeugen, sodass GM das
Ende der F-Body-Plattform beschloss. Ein weiterer Punkt war das Alter der F-Plattform zu
dieser Zeit. In über 20 Jahren weiterentwickelt, konnte sie den kommenden
Sicherheitsanforderungen nicht mehr genügen. Insbesondere der Kollisionsschutz im Heck
und in den Seiten hätte eine umfangreiche Überarbeitung nötig gemacht, die sich von einer
Neuentwicklung kaum unterschieden hätte.
Im September 2002 wurde nach 35 Jahren die Produktion des Firebird eingestellt. Mit der
Einstellung der Marke Pontiac im Jahr 2010 gibt es keine Chance mehr, ein Folgemodell,
analog zum Chevrolet Camaro (5. Generation von 2009), auf den Markt zu bringen.


Das 1989 folgende Fahrzeug blieb äußerlich praktisch unverändert. Unter der Haube erhielten
die V8-Motoren jedoch die Option für eine Abgasanlage mit zwei Katalysatoren für etwa
13 % mehr Leistung. Standard für die Werksoption 1LE, die viele weitere Optimierungen für
sportliches Fahren brachte. Die Produktionszahl belief auf 64.404 Exemplare, 1213 Stück
davon für den europäischen Export.